Anlass der Kampagne

In Hamburg wohnen viele jungen Menschen weder zuhause, noch in einer eigenen Wohnung. Sie sind wohnungslos! Diese jungen Leute schlafen mal auf der Couch von Freunden, mal kurze Zeit (wieder) bei den Eltern, mal haben sie ein Zwischenmietezimmer, mal wieder auf der Couch bei anderen Freunden.

Sie müssen sich dauernd einen neuen Schlafplatz suchen. Für Anderes bleibt keine Zeit. Das Andere ist: eine Ausbildung machen, einen Job suchen, zur Schule gehen und den Abschluss machen – kurz: sich um ihre Zukunft kümmern.

Irgendwann können Freunde und Familie den "Schmarotzer" nicht mehr ertragen, man landet vor der Tür. Die Abwärtsspirale nimmt seinen Lauf.

Zwar gibt es in Hamburg eine ganze Reihe von Unterstützungsmaßnahmen (die Fachstellen für Wohnungsnotfälle, Unterkünfte für Obdachlose, betreuter Wohnraum der Jugendhilfe etc.), diese Angebote reichen aber nicht aus. Und das Problem ist immer: Was kommt dann?

Auf dem freien Wohnungsmarkt in Hamburg haben junge Menschen kaum eine Chance, sofern keine Bürgschaft der Eltern vorgelegt werden kann. Noch schlechter ist es für all diejenigen, die von ALG II leben. Unabhängig von §-5-Scheinen, Dringlichkeitsscheinen und Dringlichkeitsbestätigungen ist diese Gruppe von jungen Menschen fast chancenlos auf dem Wohnungsmarkt.

Darum bitten wir:
Gebt auch diesen jungen Menschen eine Chance!
Ermöglicht Ihnen eine Zukunftsperspektive!
Das ist auch die Zukunftsperspektive unserer Stadt!

 

 

 
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